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Brandheiss 05/2009

Feuerwehrfreundliche Arbeitgeber 2009
Stellvertretend für alle Arbeitgeber im Land, die ihre in der Feuerwehr tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereitwillig bei Einsätzen und Schulungen frei stellen und sich auch sonst gegenüber den Feuerwehren entgegenkommend zeigen, wurden auf der Herbstmesse in Dornbirn vier Vorarlberger Betriebe geehrt. "Die Kulanz sowie das große Verständnis der Arbeitgeber sind nicht selbstverständlich", lobte Landeshauptmann Herbert Sausgruber die wohlwollende Haltung im Rahmen der Urkunden-Verleihung auf der Aktionsbühne in Halle 6 der Sonderschau "gemeinsam engagiert".
Die Arbeitgeber würden im Freiwilligenkonzept eine wichtige Rolle einnehmen, erläuterte Sausgruber: "Die hohe Einsatzbereitschaft der Feuerwehren ist nur möglich, weil sich die Vorarlberger Unternehmen äußerst kooperativ zeigen und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Einsätze und Übungen frei stellen". Dafür gebühre Ihnen großer Dank, machte der Landeshauptmann deutlich. Diesem Dank schloss sich auch Landesfeuerwehrinspektor Hubert Vetter an: "Es hat sich in vielen Notsituationen gezeigt, dass sich die Menschen im Land auf ihre Feuerwehren verlassen können – völlig unabhängig davon, wann Hilfestellung gebraucht wird. Dazu leisten die Arbeitgeber einen wichtigen Beitrag, den es ebenfalls zu würdigen gilt.
Insgesamt 75 Unternehmen im Land wurden von den Vorarlberger Feuerwehren im Rahmen der Aktion "Feuerwehrfreundlicher Arbeitgeber" für eine Auszeichnung vorgeschlagen. Arbeiter- und Wirtschaftskammer, "VN" sowie ORF Vorarlberg und das Land haben sich auf vier Gewinner in unterschiedlichen Kategorien geeinigt. Bei den Großbetrieben (über 50 MitarbeiterInnen) machte Kraft Foods in Bludenz das Rennen. Die Firma RODA Montage und Handels GmbH aus Lustenau setzte sich bei den Mittelbetrieben (10-50 MitarbeiterInnen) durch. Die Zimmerei Berchtel in Schnifis wurde aus der Gruppe der Kleinbetriebe (unter 10 MitarbeiterInnen) ausgewählt. Beim Öffentlichen Dienst zeigte sich das Landeskrankenhaus Feldkirch besonders feuerwehrfreundlich. Den vier Siegern wurden stellvertretend für alle feuerwehrfreundlichen Arbeitgeber Urkunden und Skulpturen überreicht.

Bezirksfeuerwehrinspektor Bezirk Bregenz
Aus gesundheitlichen Gründen muss Hubert Bilger sein Amt als Bezirksfeuerwehrinspektor mit Wirkung vom 1. Oktober 2009  zurücklegen. Über 15 Jahre hinweg hat Hubert Bilger dieses verantwortungsvolle Amt mit viel persönlichem Einsatz ausgefüllt. Dafür gebührt ihm unser Aller Dank und die entsprechende Anerkennung seiner Leistungen.In den kommenden Wochen wird das Bemühen um einen geeigneten Nachfolger in die Wege geleitet. Weitere Informationen erfolgen zeitgerecht.

Neuer Brandsimulator bietet verbesserte Trainingsmöglichkeiten
An der Landesfeuerwehrschule in Feldkirch wurde am 3. September im Beisein von Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Landesfeuerwehrinspektor Hubert Vetter die neue Brandübungsanlage feierlich eröffnet. Die 700.000 Euro teure Trainingseinrichtung stellt einen weiteren Qualitätssprung in der Aus- und Weiterbildung der Vorarlberger Feuerwehren dar. Das Land setze alles daran, die Feuerwehren so gut wie nur möglich zu unterstützen, sagte der Landeshaupt-mann: "Neben der Bereitstellung einer gut funktionierenden Infrastruktur und der Anschaffung von modernem Ausrüstungsgerät gehört dazu auch die Möglichkeit einer optimalen Aus- und Weiter-bildung". Noch diesen Herbst werden die ersten Trainingseinheiten durchgeführt.

Führerscheinausbildung
Am 20. Oktober startet der erste Lehrgang für die LKW-Führerscheinausbildung. Meldeschluss war der 15. Sept. 2009. Aufgrund der sehr großen Nachfrage wurde bereits eine zweite Ausbildung angeboten die bereits wiederum ausgebucht ist. Weitere Angebote können wir in Aussicht stellen.

Verlängerung von Feuerwehrführerscheinen
Die Verlängerung der Feuerwehrführerscheine ist wie folgt umzusetzen:
1. Der Inhaber des Feuerwehrführerscheins ist dafür zuständig, dass er sich zeitgerecht um die Verlängerung seines Feuerwehrführerscheines kümmert.
2. Allfällige Untersuchungskosten sind von der Feuerwehr (Gemeinde oder Betrieb, bzw. vom Inhaber des Feuerwehrführerscheines) zu tragen.
3. Die Verlängerung des Feuerwehrführerscheines dürfen alle Feuerwehrärzte und jene Ärzte durchführen, die auch die Atemschutztauglichkeitsuntersuchungen vornehmen. Im Rahmen der Atemschutzuntersuchung fallen dann keine Kosten für die Führerscheinuntersuchung an.
4. Der Arzt verlängert auf dem Originalfeuerwehrführerschein in den dafür auf der letzten Seite vorgesehenen Spalten durch seinen händischen Eintrag (Datum wie lange der Führerschein verlängert wird) die Gültigkeit.

Versicherungen für Feuerwehrfahrzeuge
Der Versicherungsspezialist für Gemeinden – exacta. Versicherungsmakler in Bregenz – hat in Zusammenarbeit mit dem Vorarlberger Landesfeuerwehrverband mit der Vorarlberger Landesversicherung und mit der Generali eine Rahmenvereinbarung für eine umfassende Versicherung (Haftpflicht, Vollkasko, Rechtschutz) für die Feuerwehrfahrzeuge ausgearbeitet.
Vor allem in der Kaskoversicherung wurde der Versicherungsschutz erheblich erweitert und auf das Einsatzrisiko abgestimmt.
Alle Feuerwehren und Gemeinden erhalten in den kommenden Tagen von der Firma Exacta ein entsprechendes Schreiben.
Sämtliche Detailunterlagen werden dann in SyBos unter Dokumente/Verwaltung Titel Versicherungen für Feuerwehrfahrzeuge zum Download zur Verfügung gestellt.

Winterreifenpflicht für LKW
In der 27. KFG-Novelle (BGBL. I Nr.: 57/2006) soll durch die Winterreifenpflicht für LKW über 3,5 Tonnen zul. Gesamtgewicht die Verkehrssicherheit im Winter verbessert werden. Liegengebliebene oder hängen gebliebene Schwerfahrzeuge sind häufig Unfall auslösende Faktoren bzw. führen zu unpassierbaren Straßen und zu Stau. Daher ist im Zeitraum vom 15. November bis 15. März die Montage von Winterreifen zumindest an den Rädern einer Antriebsachse Pflicht. Weiters ist das Mitführen von Schneeketten für mindestens eine Antriebsachse verpflichtend. Für Antriebsachsen mit Doppelbereifung reicht das Mitführen von zwei Einzelketten aus.
Eine Ausnahmebestimmung für die Winterreifenpflicht gibt es für alle Feuerwehrfahrzeuge über 3,5 Tonnen zul. Gesamtgewicht. Diese Ausnahme gilt jedoch nicht für die Pflicht Schneeketten mitzuführen!

Lehrgangsprogramm 2010
Das Weiterbildungsangebot der Landesfeuerwehrschule für das kommende Jahr ist im Lehrgangskatalog 2010 zusammengefasst. Mit dieser Informationsbroschüre möchten wir möglichst allen Feuerwehrmitgliedern einen Gesamtüberblick zu den angebotenen Lehrgängen anbieten. Sollten Sie über einen besonderen Ausbildungsbedarf verfügen, teilen Sie dies bitte per Email Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. mit. Soweit wie möglich werden diese Wünsche in der Lehrgangsplanung berücksichtigt werden. Der Versand des Lehrgangskatalogs erfolgt im Oktober und neben der zusätzlichen Veröffentlichung des Kataloges auf der Website in den News, können sämtliche offene Lehrgänge stets aktuell unter http://www.lfvv.at/ausbildung/lehrgaenge.html eingesehen werden.

Nassbewerbe 2011
Die Nassbewerbe für das Jahr 2011 wurden auf der 175. Verbandssitzung am 16. September 2009 wie folgt vergeben:
Bezirk Bludenz – Feuerwehr Silbertal
Bezirk Bregenz – Feuerwehr Schwarzenberg
Bezirke Dornbirn/Feldkirch – Feuerwehr Zwischenwasser

Wissenstest 2010
Im kommenden Jahr wird der Wissenstest am Samstag dem 27. März 2010 bei folgenden Feuerwehren durchgeführt:
Bezirk Bludenz – Feuerwehrjugend Dalaas
Bezirk Bregenz – Feuerwehrjugend Schwarzach
Bezirk Feldkirch/Dornbirn – noch nicht fixiert 

Terminplan 2010
Auf unserer Website werden laufend jene Termine veröffentlicht, die von den Feuerwehren im SyBos erfasst und dort auch für die Veröffentlichung freigegeben werden. Wir ersuchen alle Feuerwehren ihre bekannten Termine (Feste, Gerätehaus- und Fahrzeugweihen, Jahreshauptversammlungen, Sportveranstaltungen usw.) so früh wie möglich im SyBos zu erfassen und freizugeben.

Neuwahlen Ortsfeuerwehrkommandanten im Jahr 2010
Mit Ablauf des Jahres 2009 endet eine Funktionsperiode für alle im Amt befindlichen Ortsfeuerwehrkommandanten. Die Neuwahlen sollen im Rahmen einer ordentlichen Feuerwehrversammlung in den ersten drei Monaten des Jahres 2010 durchgeführt werden.
Bezüglich Neuwahl der Ortsfeuerwehrkommandanten verweisen wir auf den § 37 Abs. 1,2,3 und 6 der Feuerpolizeiordnung LGBl. Nr. 16/1949. Die Wahl der Ortsfeuerwehrkommandanten hat gemäß § 11 Abs. 2 der Satzungen der Ortsfeuerwehren, Anlage II zu LGBl.Nr. 17/1949 mit Stimmzettel zu erfolgen. Die Wahlordnung (in SyBos unter Dokumente Rubrik Allgemein/Verwaltung abrufbar) ist dabei unbedingt zu beachten. Die ordnungsgemäß durchgeführte Wahl des Ortsfeuerwehrkommandanten ist nach eingeholter Bestätigung seitens des Bürgermeisters (die Bestätigung kann unter SyBos Dokumente Rubrik Allgemein/Verwaltung abgerufen werden) dem zuständigen Bezirksfeuerwehrinspektor bekannt zu geben.
Änderungen bei Funktionen und Dienstgraden sind durch die Feuerwehr unverzüglich in SyBos einzutragen. Die Bestätigung der Kommandantenwahl kann als „PDF-File“ bei der jeweiligen Person unter der Rubrik Dokumente abgelegt werden.

Feuerwehrausrüstungsbeschaffung über den Umweltverband
Wie in den vergangenen Jahren hat der Umweltverband Vorarlberg gemeinsam mit dem Landesfeuerwehrverband verschiedene Angebote zur Feuerwehrausrüstung erhoben und ausgeschrieben. Durch die Mitwirkung vieler Gemeinden konnten wieder sehr gute Preise für hochwertige Produkte erzielt werden. Die Bestellung erfolgt online über den ÖBS-Shop (Ökobeschaffungsservice), welcher für alle Gemeinden in Vorarlberg zugänglich ist. Bei Bedarf können die Geschäftsbedingungen des ÖBS-Shop der Website des ÖBS entnommen werden.

Sirenenprobealarm
Am Samstag den 3. Oktober erfolgt von 12 bis 13 Uhr der österreichweite Sirenenprobealarm. Das Informationsblatt des BMI kann unserer Website www.lfv-vorarlberg.at entnommen werden. Der jährliche Sirenenprobealarm wird von der Bundeswarnzentrale gemeinsam mit den Landeswarnzentralen durchgeführt.

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